Teil 8 dieser Reihe zur Halbzeit der Berliner CDU-SPD-Koalition im Bildungswesen.

Zur Überraschung vieler in der Stadt haben CDU und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart, den Religionsunterricht zum regulären Wahlpflichtfach weiterzuentwickeln. Bisher wird das Fach durch die Religionsgemeinschaften in einem Teil der Berliner Schulen zur freien Wahl angeboten und inhaltlich wie personell von den Religionsgemeinschaften ausgestaltet.

Die Debatte mit der Opposition und Teilen der Stadtgesellschaft über die Notwendigkeit eines Wahlpflichtfachs Religion entsponn sich insofern „erwartungsgemäß“ in der Sache, aber auch bezüglich der sich gegenüber stehenden Akteure.

Es wurde aber auch schnell erkennbar, dass selbst die Koalition noch uneins ist, was die konkrete Umsetzung angeht und wo die nötigen Ressourcen herkommen sollen. Es wurde auch deutlich, dass dieses Vorhaben schwerlich kurzftistig umsetzbar ist (vgl. Podcastgespräche mit Senatorin Günther-Wünsch und der Bildungspolitischen Sprecherin der CDU, Sandra Khalatbari).

Wesentliche Hürden neben zah…