Für diese Episode meiner Gesprächsreihe mit den Spitzenkandidierenden zur Berliner Abgeordnetenhauswahl habe ich mich mit Steffen Krach, dem Spitzenkandidaten der Berliner SPD, im Kurt-Schumacher-Haus in Berlin-Wedding getroffen.

Aus seinen Social-Media-Kanäle erfuhr ich in den Wochen vor dem Gespräch, dass er nicht Kai Wegner, aber auch nicht Stefan Evers ist, also wollte ich von Ihm wissen, wer Steffen Krach ist und warum er sich für geeignet hält, dieses Amt zu übernehmen.

Außerdem wollte ich von ihm wissen, was heute das Alleinstellungsmerkmal der SPD im Parteienwettbewerb ist, wo sich die SPD mit Umfragewerten zwischen 13 und 20 Prozent in der Stadtgesellschaft verortet und was „soziale Gerechtigkeit“ für ihn konkret bedeutet.

Ich wollte mehr über sein Wahlkampf-Motto „Wieder Berlin“ wissen. Was oder welchen Zeitpunkt meint dieses „Wieder“, wenn Berlin doch schon immer eine Stadt der Veränderung war und jede Generation ihr eigenes „Damals“ hat.

In seinen Antworten ging es unter Anderem um Familienfreundlichkeit, bezahlbaren Wohnraum, Kitaplätze, die Zukunft der Lehrkräftebildung und die Stimmung in der Stadt.

Auch hat mich aus Eltern- und Familienperspektive interessiert, was er in der Verkehrspolitik vorhat, brauchen Familien doch eine umfassendere Verkehrspolitik, als Eine, die darauf ausgelegt ist, Eltern zum Arbeitsplatz und zurück zu bringen.

Außerdem: was braucht es neben einem AfD-Verbotsverfahren noch, um die Gesellschaft wieder zusammenzuführen und warum spricht das Wahlprogramm der SPD für einen Kampf gegen viele Arten der Diskriminierung, lässt aber einen eigenen Schwerpunkt zur Feindlichkeit gegen Armutsbetroffene vermissen?

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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