Als ich 2020 während der Corona-Pandemie angefangen habe, über das Berliner Schulwesen aus Eltern- und Elternvertreterperspektive zu twittern, habe ich mir nicht vorstellen können, dass ich zwei Jahre später, also 2022 einen Podcast ins Leben rufe, in dem ich mit Expert:innen und politisch Verantwortlichen darüber spreche, wie das Berliner Bildungswesen von der Kita bis zum Berufseinstieg verbessert werden kann.
Und 2022 hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich im Jahr 2026 bei 130 Episoden angekommen sein würde, als freier Kolumnist Gedanken in den „Tagesspiegel“ tragen darf und dass im Podcast sogar die Bürgermeisterkandidaten/Spitzenkandidierenden der Parteien zur Abgeordnetenhauswahl vorbeikommen und mit mir darüber sprechen möchten, wie es für Kinder, Jugendliche, ihre Familien, die Berliner Bildungseinrichtungen und auch die Wirtschaft in dieser Stadt weitergehen soll.





Dieses Lieblingsprojekt von mir funktionierte bisher vor Allem durch sehr viel investierte Leidenschaft und Zeit für sämtliche Prozesse von der Recherche, über die technische Umsetzung insbesondere des Podcasts, Netzwerkarbeit, viele eMails und Telefonate und alles, was sonst noch so anfällt.
Themen sichtbar machen, ist leicht. Themen auf seriöse Weise sichtbar halten und voranzutreiben, ist um Längen schwerer.
2027 soll es weitergehen, aber auf dem mittlerweile erreichten Level brauche ich vor Allem: noch mehr Zeit.
Ich möchte das, was in der Stadt passiert, auch 2027 begleiten, noch besser werden und unabhängig bleiben. Und um mir diese Zeit nehmen zu können, brauche ich finanzielle Unterstützung, über die ich mich sehr freuen würde.
Marco Fechner

