Die Integrierten Sekundarschulen (ISSen) sind das Ergebnis der Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen in den 2010er-Jahren. Viele von Ihnen führen auch zum Abitur. Was sind die Unterschiede?
Es gibt eine ganze Reihe an Unterschieden zwischen den Schulformen. Für Eltern und Schüler sind die Folgenden besonders relevant:
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Die Gymnasien führen mit dem Ende von Klasse 12 zum Abitur, die Integrierten Sekundarschulen (ISSen) nach Klasse 13.
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Beide Schulformen beginnen regelhaft mit Klasse 7, an vielen Gymnasien ist aber auch ein Zugang schon ab Klasse 5 möglich, wenn diese besondere Profile anbieten, beispielsweise im sprachlichen oder naturwisenschaftlichen Bereich, oder besondere Angebote der Begabungsförderung vorhalten.
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Den mittleren Schulabschluss (MSA) erreicht man in beiden Schulformen nach Klasse 10, am Gymnasium ist aber keine gesonderte Prüfung zum MSA mehr nötig.
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Aufnahmetests an den ISSen existieren nicht, jedoch an vielen Gymnasien.
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Die Schulklassen sind an Gymnasien größer (i.d.R. 32 Jugendliche), als an den ISSen (Zielgröße 26 Jugendliche).
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An den ISSen gibt es das Fach “Wirtschaft, Arbeit Technik” (WAT), welches auf den Einstieg insbesondere in eine duale Ausbildung nach Klasse 10 vorbereitet. An den Gymnasien existiert dieses Fach nicht.
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Die Oberstufe zum Abitur ist an den Gymnasien in den “hauseigenen Regelbetrieb” integriert. Die ISSen bieten selten eine eigene Oberstufe an, sondern bieten jeweils eins der folgenden Modelle:
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Verbundoberstufen mit einer anderen ISS
- Kooperationen mit Oberstufenzentren
- Es gibt auch eine Reihe von ISSen ohne eigene oder Kooperationsoberstufe. Schüler:innen, die eine solche Schule besuchen, können ihr Abitur dennoch machen, müssen sich eine Schule mit Oberstufe im Anschluss aber selbst suchen, oder können an ein Oberstufenzentrum (OSZ) wechseln.
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ISSen haben verbindliche Ganztagsangebote, die die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Unterricht fördern.
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Die Möglichkeit des “Sitzenbleibens” existiert an ISSen nicht. Die Schulen sind verpflichtet, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, um sie zum bestmöglichen Schulabschluss zu führen.
Weitere Infos zu den Integrierten Sekundarschulen auf der Webseite der Bildungsverwaltung finden sich hier.

