Dr. Patrice Poutrus, Historiker

Es ist nun tatsächlich einige Zeit her, dass ich die letzte Blogpost und die letzte Podcastausgabe veröffentlicht habe, aber ich war in diesem Sommer keineswegs untätig. Ich habe mit meiner Familie einige Zeit im wunderschönen Mecklenburg-Vorpommern verbracht, habe mal ein paar Gedanken auf Papier, statt in diesen Blog geschrieben, habe (wie in meiner letzten Blogpost bereits angerissen) mein schulisches Ehrenamt noch ausgeweitet und den Vorsitz der Elternvertretung der Schule unserer Tochter übernommen sowie die eine oder andere Podcastfolge vorproduziert, von denen ich euch heute eine auf die Ohren geben möchte. Zu Gast: Dr. Patrice Poutrus.

Patrice Poutrus lief mir irgendwann bei Facebook über den Weg, da uns ähnliche Themen und Fragen umtreiben, jedoch hat er die „Wende“ und den Zusammenbruch der DDR nicht nur aus Erzählungen, Büchern und in ihren Nachwirkungen erlebt, sondern sozusagen „live und in Farbe“ mit Ende 20 und als jemand, dessen Lebensentwurf auch von ihm selbst vollständig in Frage gestellt wurde. Mir war es deshalb wichtig, ihn anzufragen, ob er mich im Podcast besuchen möchte, um mir seine „Wende“geschichte zu erzählen und mir auch zu erzählen, wie er heute persönlich und aus Sicht eines Historikers auf „den Osten“ blickt.

Patrice Poutrus wurde 1961 in Ostberlin geboren, studierte nach dem Umbruch von ’89/90 Geschichte in Berlin und promovierte zur „Geschichte des Goldbroilers“ (aber dazu erzählt er im Interview noch ein paar Sätze). Heute arbeitet er an der Uni Erfurt. Es war ein sehr berührendes Gespräch, wie ich finde. Viel Spaß beim Reinhören.

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Post Author: MarcoFechner