Gänselieschen

Da sitze ich als Teil der „Dritten Generation Ostdeutschland“ und frage mich, wie es sein kann, dass „wir“ nach 30 Jahren oft immer noch Probleme haben, zwischen Ost und West die gleiche Sprache zu finden und ich glaube, dass es auch daran liegt, dass „dem Osten“ nach der Wende viele prominente Stimmen aus der Kunst abhanden gekommen sind. Die Puhdys, City und Karat konnten sich neben ein paar wenigen anderen auch „im neuen System“ mit dem Konzept der „Ostalgiebedienung“ dauerhaft durchsetzen, ein paar Weitere sind Dauergast beim MDR, aber viele waren schlichtweg nicht mehr gefragt.

Bedingt durch die vor 1990 übliche Zensur haben es viele Künstler aus der DDR zu einer kleinen Meisterschaft gebracht, „zwischen den Zeilen“ zu schreiben, gleich, ob es beispielsweise um Musiker oder Buchautoren ging, was die damalige Kunst auch oft so spannend, mitunter aber auch etwas sperrig macht.

Ich habe mir vorgenommen, Ostkünstler und/oder ihre Werke auf diesem Blog unter #Ostkünstler in unregelmäßigen Abständen vorzustellen und zum Zuhören einzuladen.

Ich spare mir eigene Interpretationen zu den Stücken auf diesem Blog. Hört einfach rein und habt einen schönen Sonntag. Und wenn ihr ganz viel Lust habt, dann googelt mal die jeweiligen Interpreten..

Marco

 

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